1923

Nach einem Brand im Jahre 1921 kamen die Heesseler Bürger zu der Erkenntnis , dass eine Pflichtfeuerwehr nicht mehr den Anforderungen des Brandschutzes genügt. So wurde am 05.02.1923 die Freiwillige Feuerwehr Heessel gegründet. Trotz Inflation und Wirtschaftskrise waren 25 Männer bereit ihren Dienst in der Feuerwehr zu leisten.
In den Einsatz gingen die Männer mit einer Handdruckspritze, die von zwei Pferden gezogen wurde. Erster Gemeindebrandmeister -damals Hauptmann genannt- wurde Adolf Ebeling.

1925

Mit Hilfe des Sägewerkbesitzers Heinrich Pieper wurde in diesem Jahr ein Schlauchturm errichtet. Der Schlauchturm stand an der gleichen Stelle wie das heutige Feuerwehrhaus.    

1950

Im Oktober 1950 gab nach 28-jähriger Tätigkeit der Gemeindebrandmeister Adolf Ebeling sein Amt ab. Friedrich Plaß wurde einstimmig zum neuen Gemeindebrandmeister gewählt.
Von dem stellvertretenden Gemeindebrandmeister Wilhelm Heinecke wurde ein Hanomag gekauft und in Eigenarbeit zum Mannschaftstransportwagen umgebaut.
In diesem Jahr wird auch eine gebrauchte Tragkraftspritze TS-Breuer angeschafft , um die Ausbildung zu verstärken und mit einer Gruppe an den Feuerwehrwettkämpfen teilzunehmen. Zu Heessel und Ahrbeck kommt auch der Brandschutz für die Gemeinde Beinhorn hinzu.

1957

Eine neue Tragkraftspitze von der Firma Metz wird angeschafft. Ein Sturm reißt den 1925 errichteten Schlauchturm um.

1962

Ein gebrauchter Mercedes Unimog, der zuvor in der Sahara eingesetzt wurde, wird in Eigeninitiative zum Mannschaftswagen umgebaut. Damit das Fahrzeug in das Feuerwehrhaus passte, musste es umgebaut werden. Um die monatlich an den Landkreis Burgdorf zu zahlende  Miete von 1,-- DM zu sparen, kauft die Gemeinde Heessel die auf dem Gasthaus Waldheim installierte Sirene dem Landkreis ab.

1965

Gemeindebrandmeister Friedrich Plaß sen. legt nach 15-jähriger Tätigkeit sein Amt nieder. Neuer Gemeindebrandmeister wird Wilhelm Heinicke.

1970

Eine neue Tragkraftspitze von der Firma Metz wird angeschafft.

1973

Gemeindebrandmeister Wilhelm Heinicke legt nach 8-jähriger Tätigkeit sein Amt nieder. Neuer Gemeindebrandmeister wird Horst Schulz.

1974

Nach der Gebietsreform wird die Gemeinde Heessel ein Ortsteil der Stadt Burgdorf. Verbunden mit der Gebietsreform ist auch eine Reform im Löschwesen in Kraft getreten. Somit gehört die Feuerwehr Heessel nicht mehr dem Löschbezirk mit Aligse, Kolshorn, Röddensen und Steinwedel an, sondern reiht sich mit den Wehren Dachtmissen, Hülptingsen, Schillerslage und Weferlingsen zu den Ortswehren mit Grundausstattung der Stadt Burgdorf ein. Die Wehren Otze und Ramlingen-Ehlershausen werden zu Stützpunktfeuerwehren und Burgdorf zur Schwerpunktfeuerwehr ernannt.
Zwecks Sicherstellung des Brandschutzes erhält die Ortsfeuerwehr Heessel ein Mercedes Benz Tanklöschfahrzeug (TLF 16), das zuvor bei der Ortsfeuerwehr Burgdorf stationiert war.

1975 bis 1978

Zwischen dem Haus der Gefriergemeinschaft Heessel und dem Feuerwehrhaus wurde bündig eine zweite Fahrzeughalle für das TLF 16 errichtet. Außerdem werden der Hof gepflastert, Parkplätze gebaut und die Grünanlage rund ums Feuerwehrhaus fertiggestellt.

1981

Die Stadt Burgdorf kaufte das an das Feuerwehrhaus angrenzende Haus der Gefriergemeinschaft Heessel ab und stellt es der Ortsfeuerwehr zur Verfügung. Das Gebäude diente bis 1984 als Unterrichtsraum und von 1984 bis 2009  als Werkstatt, Lager, Heizungsraum und Kleiderkammer.

1982

Die Ortsfeuerwehr bekommt  einen VW Mannschaftstransportwagen (MTW), der bis 1984 aus Platzgründen bei einem Landwirt untergestellt wurde. Im gleichen Jahr werden die zwei Sirenen des Zivilschutzes für die Feuerwehralarmierung umgerüstet.

1983

Fahrzeuge von 1983Eine neue Tragkraftspitze von der Firma Ziegler wird angeschafft.
1000 Jahre Heessel, 60 Jahre Feuerwehr Heessel und 10 Jahre Heesseler Sportverein werden gefeiert.


1984

Die Erweiterung des Feuerwehrhauses wird fertiggestellt. Nun verfügt die Ortfeuerwehr über eine dritte Fahrzeughalle für den Mannschaftstransportwagen MTW, einen Unterrichtsraum, eine Küche, ein Büro und Toiletten. Die Innenausstattung wurde weitgehend aus Spenden der Jagdgenossenschaft und der Feuerwehrkameraden finanziert. Dieser Teil des Feuerwehrhauses existiert bis heute.
Ein Unwetter sorgt für 60mm Niederschlag pro Quadratmeter. Die Fahrzeughallen stehen 40 mm unter Wasser. Trotzdem arbeitet die Feuerwehr Heessel an diesem Tag 27 Einsätze ab.

1985

Ortsbrandmeister Horst Schulz legt nach 12-jähriger Tätigkeit sein Amt nieder. Neuer Ortsbrandmeister wird Friedrich Plaß.
Eine zusätzliche Aufgabe erfüllt die Ortsfeuerwehr mit der Besetzung des in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Burgdorf stationierten Schlauchwagen SW 2000.

1987

Ein neues Mercedes Benz Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) wird angeschafft. Die Ortsfeuerwehr muss sich schweren Herzens vom Unimog trennen, der als Leihgabe in das Feuerwehrmuseum Neu Tramm gegeben wird.



1992

Die Ortsfeuerwehr erhält ein neues Mercedes Benz Löschgruppenfahrzeug (LF 16) mit hydraulischem Rettungssatz, um auch für Verkehrsunfälle gerüstet zu sein. Schweren Herzens muss sich die Ortswehr von dem TLF 16 trennen, das wieder zurück an die Ortsfeuerwehr Burgdorf ging, wo es bis heute als Historisches Fahrzeug erhalten wird.



1993

Die auf dem Gasthaus Waldheim installierte Sirene muss demontiert werden.  
Die ersten Funkmeldeempfänger werden von der Jagdgenossenschaft gespendet.  

1998

75-jähriges Jubiläum der Feuerwehr Heessel wird gefeiert.
Eine neue Tragkraftspitze von der Firma IVECO wird angeschafft.
Die Jugendfeuerwehr Schillerslage-Heessel wird gegründet. Erster Jugendfeuerwehrwart wird Axel Gronau.


1999

Ortsbrandmeister Friedrich Plaß legt nach 14-jähriger Tätigkeit sein Amt nieder. Neuer Ortsbrandmeister wird Adolf Ebeling.


2000

Der Förderverein der Ortsfeuerwehr Heessel wird gegründet. Günther Gawronski wird zum 1.Vorsitzenden gewählt.


2003

Die Ortsfeuerwehr erhält einen gebrauchten Ford Transit Mannschaftstransportwagen (MTW), der zuvor bei der Ortfeuerwehr Burgdorf stationiert war.


2004

Jugendfeuerwehrwart Axel Gronau gibt nach 6 Jahren sein Amt ab. Neuer Jugendfeuerwehrwart wird Peter Ramme.


2005

Ortsbrandmeister Adolf Ebeling legt nach 6-jähriger Tätigkeit sein Amt nieder. Neuer Ortsbrandmeister wird Karsten Lübbe.


2008

Die Kinderfeuerwehr Heessel wird gegründet.


2009

Der langersehnten Erweiterung des Feuerwehrhauses wurde grünes Licht erteilt. Die alten Fahrzeughallen und das alte Gefrierhaus werden abgerissen, um Platz für den neuen Anbau zu schaffen. Der  im Jahre 1984 errichtete Trakt bleibt weiterhin  bestehen. Die Fahrzeuge und Geräte werden vorübergehend in der alten FTZ Burgdorf untergestellt.


2010

Der 1. Vorsitzende des Fördervereins der Ortsfeuerwehr Heessel Günther Gawronski legt nach 10-jähriger Tätigkeit sein Amt nieder. Neuer 1.Vorsitzender wird Björn Sund. Jugendfeuerwehrwart Peter Ramme gibt nach 6 Jahren sein Amt ab. 

Der Anbau des neuen Feuerwehrhauses zieht sich von Frühjahr bis zum Herbst hin. Viele Arbeiten werden von den Kameraden selbst erledigt, um Kosten zu sparen. Am 15.04.2010 legt Ortsbrandmeister Karsten Lübbe zusammen mit dem Bürgermeister Alfred Baxmann den Grundstein. Schon am 28.05.2010 kann das Richtfest gefeiert werden. Am 23.10.2010 wird im Rahmen eines Festaktes der Schlüssel von der Stadt an Karsten Lübbe übergeben.


2011

Am späten Abend des 29.10.2011 wurde die Ortsfeuerwehr Heessel zu einer starken Rauchentwicklung in die Sporthalle des Heesseler Sportvereines gerufen. Im Weiteren Einsatzverlauf stelle sich heraus das es sich um ein ausgedehntes Feuer im Bereich der Zwischendecke handelt. Siehe auch Einsatz Nr.31 - 29.10.2011 - Feuer in Sporthalle des HSV. Dieser Einsatz zählte auf Grund seiner Schwere und Umfanges zu einer der "größeren" Einsätze in der Geschichte der Ortsfeuerwehr Heessel die direkt im Ortskern des Wohnortes Heessel stattgefunden haben. Der Einsatz nahm Insgesamt über 10 Stunden und um die 170 Feuerwehrkameraden in Anspruch.


2012

Eine neuen Feuerlöschkreiselpumpe (PFPN 10/1500 vom Typ Ziegler UltraPower) wurde beschafft und auf dem Tragkraftspritzenfahrzeug verfrachtet. Die neue Pumpe löst die 1998 in Dienst gestellte IVECO Fire ab die ab nun an als Ersatzpumpe Einsatzbereit im Feuerwehrhaus gelagert wird.



Einsatzbilder

Unwetterwarnung


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