Ausbildung

Am Dienstagabend, den 14.07.2015, um 19:30 Uhr, fand eine Funkübung mit allen Feuerwehren aus der Stadt Burgdorf statt. Auch die Fahrzeuge aus der FTZ (Feuerwehrtechnische Zentrale), welche in Burdorf steht, wurden eingesetzt.

Die Übung wurde von der ELO (Einsatzleitung Ort), der Stadtfeuerwehr Burgdorf ausgerichtet. Diese Gruppe gibt es bereits in mehreren Städten der Region. In der Region Hannover funktionieren alle ELO-Gruppen nach dem gleichen System. Dadurch wird die Leitstelle der Region Hannover in einer Großschadenslage, wie beispielsweise ein Unwetter, entlastet, weil in jeder Stadt der Funk nur über die jeweilige ELO gelenkt wird, anstatt wie bei normalen Einsätzen, über die Leitstelle in Hannover. Dadurch wird ein eventuelles Chaos vermieden.
Die ELO der Stadtfeuerwehr Burgdorf besteht aus 25 Kameraden aus allen Orstfeuerwehren der Stadt Burgdorf. Geleitet wird diese durch den organisatorischen Leiter Nils Schrader, aus der freiwilligen Feuerwehr Burgdorf, und dem technischen Leiter Jens Taupadel, aus der freiwilligen Feuerwehr Heessel.
Die Gruppe trifft sich einmal im Monat zu einem Übungsdienst. Im Jahr 2003 wurde die ELO in der Stadt Burgdorf gegründet, aufgrund des Unwetters "Kyrill". Dieses Unwetter bescherte den Ortsfeuerwehren aus der Stadt Burgdorf insgesat 110 Einsätze. Da es zu dieser Zeit noch keine ELO-Gruppe gab, mussten die Feuerwehren die Masse an Einsätzen spontan organisieren und koordinieren.

Das Einsatzgeschehen in dieser Übung war ein Unwetter, welches auch schon ein paar Tage vorher im Ernstfall gegeben war. Hierzu hat der organisatorische Leiter Nils Schrader 150 fiktive Einsätze ausgearbeitet, welche in der Zeit von 19:30 Uhr bis 22:00 Uhr über Funk abgearbeitet wurden.
Bei einer Großschadenslage, wie beispielsweise einem Unwetter, entsteht eine große Anzahl an Einsätzen. Da nicht jede Ortsfeuerwehr die gleiche Anzahl an Einsatzkräften und Fahrzeugen zur Verfügung hat, ist es notwendig, dass bei einer solchen Lage die Ortswehren zusammenarbeiten. Damit das funktioniert, finden sich die Kameraden der ELO in einem Ernstfall zusammen und besetzen die Zentrale im Feuerwehrhaus Burgdorf. Es müssen mindestens 6-8 Leute anwesend sein, um das Pensum an Informationen und Einsätzen zu verarbeiten.
Sobald die Zentrale besetzt ist, werden die Einsätze von der Leitstelle in Hannover, bei der die Einsätze eingehen, per Fax an die Zentrale in Burgdorf geschickt. Dort werden diese in ein spezielles Programm eingepflegt, welches Stefan Heinze aus der Feuerwehr Burgdorf, entwickelt hat, und nach Priorität sortiert. Ist dies geschehen, werden die Einstätze an die verfügbaren Fahrzeuge verteilt, welche sich zu dieser Zeit auf dem Hof der Feuerwehr Burgdorf versammeln. Des Weiteren steht die ELO mit allen Fahrzeugen über Funk in Kontakt und verarbeitet alle eintreffenden Informationen, Anrufe und andere Nachrichten.

Zweck dieser Übung war, den Ernstfall einer Großschadenslage zu trainieren. Des Weiteren wurde die Funkqualität in den verschiedenen Orten der Stadt Burgdorf überprüft. Insgesamt 21 Fahrzeuge der Stadtfeuerwehr Burgdorf und der FTZ wurden bei dieser Übung eingesetzt und fuhren die verschiedenen Orte der fiktiven Einsätze an.

Gemeinsames Antreten vor der Übung Die ELO - Gruppe in der Zentrale im Feuerwehrhaus Burgdorf
   

Jeder unserer ausgebildeten Atemschutzgeräteträger (AGT) muss innerhalb eines Jahres eine Belastungsübung in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Burgdorf (FTZ) erfolgreich absolvieren, um seine Tauglichkeit als AGT zu behalten.
Die Atemschutz-Übungsanlage besteht aus einem Arbeitsraum, sowie zwei Orientierungsstrecken. Bei der Belastungsübung müssen insgesamt 80kJ bei einem Luftverbrauch von maximal 1600 Litern erbracht werden.

Die Feuerwehrdienstvorschrift drei beinhaltet die taktische Einteilung der Feuerwehreinheiten im Lösch- und Hilfeleistungseineinsatz und stellt so unteranderem die Basis eines jeden Brandeinsatzes da. Abhängig von örtlichen Gegebenheiten und der Lage, wird jedem Trupp eine Aufgabe zugewiesen.

  Der Begriff "tragbare Leitern"

 „Tragbare Leitern“ sind Leitern, die auf Feuerwehrfahrzeugen
 mitgeführt, an der Einsatzstelle von der Mannschaft vom Fahrzeug
 genommen und an die vorgesehene Stelle getragen werden.

 Tragbare Leitern können eingesetzt werden als:

 − Rettungsweg (z.B. zur Rettung von Personen aus mehrstöckigen Gebäuden)
 − Angriffsweg (z.B. für den Löschangriff)
 − Hilfsgerät (z.B. für den Bau eines Löschwasserbehälters)


Auf dem Foto kann man erkennen wie die Feuerwehr Heessel eine in Stellung gebrachte Drei-teilige Schiebleiter besteigt. Die Drei-teilige Schiebleiter hat eine Rettungshöhe von max.12,20 Metern. Desweiteren führern wir auf dem Löschgruppenfahrzeug eine Vier-teilige Steckleiter mit die eine Rettungshöhe von 7,00 Meter hat.

Der vierte Zug der Feuerwehrbereitschaft 4 übte zusammen mit dem THW aus Burgdorf

Am Samstag den 05.06.2010 ging es morgens bereits um 7:30Uhr los. Nach einer Einweisung aller Kraftfahrer und zusammenstellen des Zuges brachen alle Kräfte von Feuerwehr und THW in einer Kolonne nach Bad Nenndorf auf.
In Bad Nenndorf erwartete uns das Übungsgelände des THWs.

Feuer im Obergeschoss einer Gaststätte – 2 vermisste Personen

Am 01.03.2010 wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Heessel um 18.57 Uhr zu einer Einsatzübung in Beinhorn alarmiert.

EisrettungGerade nach längeren Kälteperioden wie im Winter 09/10 bestehen die Gefahren, dass Bürger unerlaubt zugefrorene Bäche oder Seen betreten und einbrechen. Die Gefahrenschwerpunkte in Heessel liegen am Marheinesee in Beinhorn und am Ahrbecker See in Alt Ahrbeck. Aus diesem Grund übt die Feuerwehr Heessel bei entsprechender Wetterlage regelmäßig die gefährliche Eisrettung. Hierbei wird versucht, das Körpergewicht des Feuerwehrmannes mit verschiedenen Methoden wie z.B. mit Leitern  auf eine möglichst größe Fläche Eis zu verteilen. Der Feuerwehrmann sowie das eingesetzte Gerät werden mit Leinen gesichert, um ihn und die gerettete Person wieder ans Ufer zu ziehen bzw.  um im Falle eines Einbruches den Feuerwehrmann zu retten.

GefahrgutunterweisungZu weiteren Ausbildungsabschnitten in der Feuerwehr gehört auch eine Gefahrguteinweisung , die vom örtlichen Gefahrgutzug durchgeführt wird . In diesem Dienst erhält man einen Einblick in das Umfüllen, Transportieren und Eindämmen von chemikalischen Stoffen und die Dekontamination aus dem Einsatz kommendender CSA-Träger. Zum eigenen Schutz der Feuerwehrleute werden so genannte CSA-Anzüge getragen.

An diesem Tag haben wir verschiedene Gerätschaften ausprobiert und den Umgang mit diesen geübt. Auch wenn wir nicht Bestandteil des Gefahrgutzuges der Stadt Burgdorf sind, ist ein kleines Vorwissen bei derartigen Einsätzen sehr hilfreich. 

LF16 vor dem GebäudeUm den Einsatz in einem verwinkelten Neubau zu üben, wählten unsere Gruppenführer einen Rohbau in Heessel aus.

Die Lage stellte sich wie folgt da: In dem Gebäude war im Erdgeschoss ein Feuer ausgebrochen. Es wurden insgesamt drei Personen vermisst. Im Laufe der Rettungsarbeiten sollte sich das Feuer ein wenig ausbreiten.

Einsatz der RettungsschereUm unseren Gefahrenschwerpunkt „A37“ abdecken zu können, bilden wir uns ständig auf dem Gebiet der technischen Hilfeleistung weiter. In der Fahrzeugtechnik werden immer neue Technologien entwickelt, um die Insassen eines Pkws zu schützen. Diese Maßnahmen erschweren aber auch die Arbeit der Feuerwehr. Ein nicht ausgelöster Airbag, der bei Rettungsarbeiten plötzlich auslöst, kann einen Kameraden schwer verletzen, oder ein Seitenaufprallschutz verhindert das Eindringen der Feuerwehr in das Innere des Pkws.

Einsatzbilder

Unwetterwarnung


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