Gruppenbild vor dem FlugfeldlöschfahrzeugAm Samstag den 13.02.2010 fuhren die Jugendlichen mit ihren Betreuern zum Flughafen Langenhagen, um die dortige Flughafenfeuerwehr zu besichtigen. Am vereinbarten Treffpunkt angekommen, warteten wir erstmal auf die nette Dame, die uns führen sollte. Wir waren etwas zu früh gekommen. Sie war dafür pünktlich.

Nachdem sie uns begrüßt hatte und uns erzählte, was wir alles machen wollen, verteilte sie erstmal Besucherausweise an alle. Leider sagte sie auch gleich dazu, dass sie alle wieder einsammeln muss. War also nichts mit „als Andenken behalten“. Als Erstes ging es auf die Abflugebene. Dort suchten wir uns ein Ziel aus wo es schön warm ist. Dann ging es zur Gepäckaufgabe und Check-in. Danach wurden wir durch die Sicherheitsschleuse geführt. Jeder musste seine Jacke ausziehen und die Taschen ausleeren. Die Sachen wurden dann durch einen Röntgengerät gefahren, wo sie nach verbotenen Gegenständen durchleuchtet wurden. Danach musste jeder durch einen Metalldetektor gehen. Uiuiui, bei fast jedem hat es gepiept, und man wurde noch mal extra überprüft. Dabei konnte man genau feststellen wo noch Metall am Körper war. Gepiept hat es bei den meisten, weil sie Sicherheitsschuhe und Stiefel mit Stahlkappen anhatten. Ganz schön streng und genau haben die uns überprüft. Aber Vorschrift ist Vorschrift. Danach durften wir zum Boarding gehen. Leider stand am Ende, der bis auf 35 m ausfahrbaren Einsteigebrücke kein Flugzeug für uns. Danach gingen wir runter zum Rollfeld, wo wir von einem Bus abgeholt wurden, der uns zu den Gebäuden der Flughafenfeuerwehr fuhr. Die liegen genau in der Mitte vom Flughafengelände. Bei der Feuerwehr angekommen wurden wir von einem netten Feuerwehrmann in Empfang genommen. Der erzählte uns erstmal etwas über die Flughafenfeuerwehr, die eigentlich eine „Werkfeuerwehr“ ist, dass die Feuerwehrleute genauso ausgebildet werden wie ein Berufsfeuerwehrmann.

Dann ging er mit uns in die Fahrzeughallen, wo die großen Flugfeldlöschfahrzeuge stehen. Wow! Die sind echt ganz schön groß. Aber nicht nur solche Löschfahrzeuge sind dort untergebracht, auch „ganz normale“, wie sie bei unseren freiwilligen Feuerwehren stehen. Die Flughafenfeuerwehr muss nämlich auch ausrücken, wenn es im Flughafengebäude brennt. Da kann man mit den großen Flugfeldfahrzeugen nicht so viel bewirken. Nachdem uns alles ausführlich von dem Flughafenfeuerwehrmann erklärt wurde und wir noch ein Gruppenfoto gemacht hatten, wurden wir wieder von dem Bus abgeholt. Wir kamen bei der Gepäckabfertigung an, sozusagen im Bauch des Flughafens, wo die Koffer ankommen, die oben bei der Gepäckaufgabe abgegeben werden. Die Koffer bekommen beim Aufgeben einen Strichcode, woran Lesegeräte erkennen, wohin der Koffer reisen soll. Vollautomatisch werden die Koffer dann sortiert. Danach ist wieder Muskelkraft angesagt. Die sortierten Koffer werden von den Angestellten in bereitstehende Karren geladen, die dann zu den jeweiligen Flugzeugen gefahren werden.

Für uns ging es dann durch eine Tür, und wir standen plötzlich dort, wo ankommende Fluggäste ihr Gepäck abholen. Da wir ja kein Gepäck hatten, gingen wir an den Zollkontrollen vorbei in den Bereich, wo Freunde und Verwandte immer warten, wenn jemand aus dem Urlaub kommt. Danach wurden wir noch zur Aussichtsterrasse gebracht, wo wir uns bis zu unserer Rückfahrt aufhielten. Das war ein richtig toller Tag!

(Peter Ramme)

Erklärung der Beladung eines Flughafenfeuerwehrwagens  Fragen von den Kid´s und Antworten vom Fachmann Besichtigung Flughafenfeuerwehr Im Terminal

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