Jahresversammlung der Ortsfeuerwehr Heessel am 05.01.2013

Um 19 Uhr eröffnete Ortsbrandmeister Karsten Lübbe die Jahreshauptversammlung der Ortswehr und trug nach Begrüßung der Anwesenden seinen Jahresbericht vor.

Es gab mit 29 Einsätzen zwar weniger als im Vorjahr, aber die 14 Brandeinsätze hätten die Kameraden sehr gefordert. Hier sieht man immer wieder die Notwendigkeit von guter Ausbildung und guter Ausrüstung.

Die Ortswehr besteht zurzeit aus 186 Mitgliedern, die sich aufteilen in 37 Aktive (davon 4 weiblich) 10 Alterskameraden und 139 fördernde Mitglieder.

Die Kameraden leisteten 10057,5 Dienststunden. Davon waren rund 1200 Stunden für Einsätze und ca. 2500 Stunden für Ausbildungs- und Gerätedienst. Die Betreuer der Jugend- und der der Kinderfeuerwehr leisteten knapp 1200 Dienststunden, die zusätzlich zu dem „normalen“ Einsatz und Ausbildungsdiensten sind. Die weiteren Stunden setzten sich aus verschiedenen Veranstaltungen, überörtlichen Lehrgängen, Wettbewerben und ähnlichem zusammen. Organisatorische- und Verwaltungstätigkeiten sowie Dienstvorbereitungen sind hierbei noch gar nicht berücksichtigt. Im Mittel ergibt das pro Kamerad eine Stundenanzahl von 271,8 Stunden im Jahr, was den Vorjahreswert um rund 20 Stunden überschreitet.

Der Stellvertretende Ortsbrandmeister Reinhard Nicks berichte mit einer Fotostrecke von den 14 Brandeinsätzen, 15 Hilfeleistungen und 4 Alarm- und Bereitschaftsübungen.

Gruppenführer Marc Robert Krey berichtete von den Übungs- und Ausbildungsstunden. Eine gründliche und umfassende Ausbildung der Feuerwehrkameraden ist wichtig, um den steigenden Anforderungen im Einsatzdienst gerecht zu werden. Im vergangenen Jahr habe man, wegen einer hohen Zahl junger Kameraden den Ausbildungsschwerpunkt auf die Feuerwehrdienstvorschrift 3 gelegt. Diese regelt die Grundtätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz. Für 2013 wird wieder eine praxisnahe und einsatzorientierte Ausbildung stattfinden.

Der Vorsitzende des Feuerwehrausschuss, Gerald Hinz, hat viel Respekt vor der Arbeit der Feuerwehr und lobt die hervorragende Arbeit bei der Kinder- und der Jugendfeuerwehr. Er betonte das keine Burgdorfer Ortsfeuerwehren entbehrlich sei, dabei bezog er sich auf Zeitungsmeldungen in denen von Schließungen und Zusammenlegungen verschiedener Ortsfeuerwehren berichtet wurde.

Die Struktur und das Material in der der Stadt Burgdorf entsprechen den Anforderungen. Wichtig sind dabei gut ausgebildete Feuerwehrleute.

Der 1. Stadtrat Lutz Phillips bescheinigte der Ortsfeuerwehr Einsatzbereitschaft und Fähigkeit ihre Einsätze abzuwickeln. Das Feuerwehrbudget, welches in den vergangenen 8 Jahren unverändert blieb, wurde für 2013 um 4% angehoben. Ebenso wurden für 2014 Mittel für die Beschaffung eines neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs eingeplant.

Der Stadtbrandmeister Ulf Anderson berichtete von 320 Einsätzen der Stadtfeuerwehr Burgdorf (297 Einsätze in 2011), beunruhigend sei die steigende Zahl von Türöffnungen, hinter denen hilflose oder verstorbene Personen zu finden waren.

In Kürze wird eine Wärmebildkamera, welche von den Stadtwerken gesponsert wurde, an die Stadtfeuerwehr ausgeliefert.

Im Anschluss an seinen Bericht nahm er dann Ehrungen und Ernennungen vor. Zum Feuerwehrmann wurden Lennart Grossart, Constantin Lübbe und Kai Taupadel ernannt. Jens Taupadel und Marvin Arndt wurden zum Oberfeuerwehrmann ernannt. Marc- Robert Krey wurde Oberlöschmeister und Reinhard Nicks Erster Hauptlöschmeister.

Mit der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes ehrte Anderson die Alterskameraden Ernst Bätje für 40jährige, und Erwin Sacher für 60jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

Danach wurde Ulf Anderson selbst geehrt.

Ortsbrandmeister  Karsten Lübbe überreichte ihm die Ehrennadel für 40jährige aktive Mitgliedschaft.

Text: Peter Ramme

Bilder: Christoph Grotjahn

   


   



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